Innovation bei ZME®

Wir von ZME® verstehen uns als Entwickler, d. h. wir sind immer auf der Suche nach neuen Ideen, initiieren und unterstützen neue Projekte, knüpfen Kontakte und Netzwerke. Wir entwickeln neue Verfahren und setzen diese in Entsorgungs- und Aufbereitungsprozesse um, mit dem Ziel, neue Märkte zu erschließen und vorhandene Märkte besser zu bedienen.

Wir stehen für den Paradigmenwechsel von einer „Verbuddelgesellschaft“ zu einer Gesellschaft der Nachhaltigkeit, die Wert- und Rohstoffe möglichst lange im Kreislauf belässt.

Nachstehend nur einige Beispiele für die Innovationsprojekte bei ZME®:


Recycling von Photovoltaik-Anlagen

ZME® ist Kooperationspartner der Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ (LOEWE, Förderlinie 3) zum Recycling von Photovoltaik-Anlagen. 

https://www.thm.de/site/hochschule/aktuelles/aus-lehre-und-forschung/3964-ein-zweites-leben-fuer-ausgediente-solarmodule.html


Energieeffiziente Verwertung von Kunststoffabfällen

In Zusammenarbeit mit dem Labor für Entsorgungstechnik (Prof. Stadlbauer) der FH Gießen entwickelte ZME® ein neues Verfahren zum Recycling von Kunststoffen, das 2006 den 2. Preis des hessischen Kooperationspreises erzielte.

Die „hochwertige“ Verwertung von Kunststoffen ist aktuell eine nur teilweise gelöste Aufgabe, da nur sortenreine Kunststoffe geeignet sind, wertstofflich wieder eingesetzt zu werden. Die im Recycling überwiegend als Verbunde (Mineral/Metall/Kunststoff) oder Mischmaterialien auftretenden Kunststoffe werden daher meist energetisch genutzt.

In dem ausgezeichneten Verfahren werden Kunststoffe aus dem Elektronikbereich mit einem Katalysator aus porösen Aluminiumsilikaten in einem bereits patentierten Reaktor zersetzt und wieder zusammengebaut. Als Hauptprodukt bei dieser Reaktion entstehen Kohlenwasserstoffketten, die als Heizöl/Diesel genutzt werden können.

Das Ziel weiterer Entwicklungen ist, die Strukturen der Kohlenstoffe durch geeignete Trennung soweit zu vereinzeln, dass auch Zwischenprodukte für die chemische Produktion gewonnen werden können.


Bildröhrenrecycling mit innovativer Lasertechnik

In der vom Bundesumweltministerium geförderten Laser-Trennanlage bei ZME® erfolgt die komplette Bearbeitung und Aufbereitung vom Altgerät über die Freistellung der Bildröhre  und die eigentliche Trennung in Schirm- und Konusgläser bis hin zur Reinigung und Zerkleinerung der Bildröhrengläser in einer durchgehenden Prozesslinie – dies ist einzig in Europa. Am Ende des Trennverfahrens können die einzelnen Glasfraktionen sauber und „ready for use“ als Sekundär-Rohstoffe in der Bildröhrenproduktion eingesetzt werden.

Es werden hier nicht nur Ressourcen geschont und die als Sonderabfall zu deponierende Menge deutlich reduziert, sondern auch Energie eingespart und klimaschädliche CO2-Emissionen vermieden. ZME® leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Umsetzung europäischer Umweltstandards.


Industrie-Forschungsprojekt ProMeKreis

ZME® war Mitglied des ProMeKreis, eines Industrie-Forschungsprojektes (Produktion 2000), in dem recyclinggerechte Produktgestaltung sowie die Kreislaufeignung aktueller Produkte der beteiligten Hersteller analysiert und optimiert wurden. Anhand der aus diesem Projekt gewonnenen Erkenntnisse kann festgestellt werden, dass mit den erarbeiteten Lösungsansätzen durchaus Kosten in der Produktion reduziert werden können. Recyclingfreundlich gestaltete Produkte lassen sich leichter in Problem- und Werkstoffe trennen, so dass eine hochwertige Verwendung - d. h. im originären Stoffkreislauf - insbesondere der Kunststoffteile möglich ist.

Entwickelt wurde im Rahmen des Forschungsprojektes z. B. eine Kaffeemaschine (siehe Foto rechts), die leicht zu demontieren ist und deren Materialien anschließend optimal verwertet werden können. Auch ein Toaster wurde analysiert und optimiert. Die Kunststoffe und Metalle des optimierten Gerätes können bei einer mechanischen Aufbereitung sauber getrennt und verwertet werden. Zwei Beispiele, die Hoffnung machen.


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